Stress kostet…
Gerade lese ich in den yahoo!-Nachrichten, dass das Phänomen “Stress” ziemlich verbreitet ist. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse empfinden 80% der Deutschen ihr Leben als stressig, 30% haben Dauerstress und 20% haben deshalb ernsthaft gesundheitliche Probleme.
Zur Lösung des Problems sehe ich zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze:
1. Symptombekämpfung, also Entspannungstechniken, Ausdauersport, Wellness, Meditation, Urlaub nehmen, Medikamente, usw. Das heisst ich reagiere permanent mit Stress und schaue dann wie ich das Symptom “Stress” (das mir sagt dass etwas nicht) stimmt loswerden oder mildern kann. Das heisst, ich handle so, als sei der Stress das Problem. Ich persönlich habe keine Ahnung was das bringen soll. Vielleicht kann mir das ja jemand beantworten?
2. Sich mit der Frage auseinandersetzen: “Wie konnte es dazu kommen, dass ich auf eine Situation mit Stress reagiere?” und dann entsprechend zu handeln. Falls ich zu dem Schluss kommen würde, dass die Ursachen im Aussen liegen (Job, Lärm, …) kann ich versuchen da etwas zu verändern und dann überprüfen ob’s geholfen hat. Oder ich komme zu dem Schluss, dass es an meiner Reaktion auf die “stressige” Situation liegt. Dann würde ich mich weiter Fragen, was genau den Stress auslöst, warum ich so darauf reagiere, wie ich die Situation interpretiere und ob es nicht dienlichere Interpretationen gibt, warum der Kollege, der den gleichen Job macht immer so relaxed ist , was der anders macht als ich usw
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Diese grundsätzliche Entscheidung, in welche der beiden Richtungen man gehen will, muss jeder selbst für sich treffen. Ich persönlich glaube nicht, dass beide gleichzeitig funktionieren. Wie seht ihr das?

Das Thema Stress ist recht einfach zu beheben.
Stress hat als Ursache immer eine Angst.
Da jedoch öffnet sich der der Strauß der Vielfältigkeit.
Hier gibt es lebenerhaltende Ängste und illusorische Ängste, die 24 Stunden unbewusst laufen. Das sind die krankmachenden Ängste.
Angstbeseitigung ist Stressbeseitzigung ist dauerhafte Gesundheit
Gruß
Norbert
Hallo Norbert,
ja, das sehe ich genau so. Stress hat als Ursache letzenendes immer eine Angst. Ich habe da bis jetzt drei Themen herausfinden können, die bei den meisten Menschen, mit denen ich mich über das Thema Stress unterhalten habe, in irgend einer Art und Weise eine Rolle spielten:
1. Angst vor (negativer) Bewertung durch andere (oder durch mich selbst)
2. Konflikt zweier (manchmal scheinbar) unvereinbarer Ziele z.B. Deadline einhalten vs. Qualitätsanspruch
3. nicht bei der Sache sein (hier und jetzt), sondern sich in die Zukunft projizierte “Horrorszenarien” ausmalen nach dem Motto “Was wenn das schief geht?”
Die, wie du sie nennst, “lebenserhaltenden Ängste” spielen nach meiner Wahrnehmung beim Thema Stress keine Rolle. Habe ich dich richtig verstanden, dass du das auch so siehst?
Ich habe mich gerade auf deinen Seiten etwas umgesehen. Seeeeeeehr spannend, was du da alles schreibst. Ich werde da in den nächsten Tagen noch das eine oder andere Stündchen verbringen…
Viele Grüsse,
Daniel