Die Lösung der Paradoxons

So lautet eine Überschrift auf den Seiten des Weiss Institutes. Weiter steht da:

“Das Paradoxe ist, dass je mehr wir versuchen, höhere Leistungen in kürzerer Zeit zu erringen, wobei wir Überspannung und Angst ignorieren, wir umso mehr unser wahres Leistungspotential limitieren.”

Wikipedia sagt dazu folgendes:

Ein Paradoxon ist ein scheinbarer oder tatsächlich unauflösbarer, unerwarteter Widerspruch. (wikipedia)

Und zunächst scheint es für viele so zu sein, dass das ein tatsächlicher Widerspruch ist: Je mehr ich mich anstrenge, desto weniger komme ich vorwärts. Das haben viele schon mal erlebt.

Wie kann das kommen?

Die einfachste Antwort, die ich finden konnte war die, dass wir unsere Energie in die falschen Bahnen leiten. In Bahnen also, die nicht mit unserem bewusst gewählten Ziel in Einklang stehen. So gesehen sind, die ‘Probleme’ die entstehen schlicht Hinweise darauf, dass wir möglicherweise unbewusst noch ein anderes Ziel verfolgen und die Energie nicht dahin fliesst, wohin wir sie eigentlich fliessen lassen wollen. So gesehen sind diese ‘Probleme’ sehr nützlich ;-)

Es gibt kein Paradoxon!

Schon ist klar, dass da niemals ein Paradoxon gewesen ist. Wir hatten einfach nicht genügend KLARHEIT.

Die Alexander-Technik bietet einen positiven Weg, unsere physischen Gewohnheiten und Einstellungen zu verbessern.

Und da das Modell der Alexander-Technik ja als einen der zentralen Punkte die Idee von Ganzheitlichkeit hat, würde ich das Wort ‘physisch’ einfach weglassen.

Meiner Erfahrung nach zeigt sich Ganzheitlichkeit auch gerade dadurch, dass durch die Wahrnehmung des Körpers erst erfahrbar wird, welchen unbewussten geistigen Konzepte wir fröhnen. Dann haben wir die Möglichkeit und die Wahl(!) etwas zu verändern, noch bevor wir wieder mal ein ‘Paradoxon’ entdeckt zu haben glauben.

1 Kommentar zu „Die Lösung der Paradoxons“

  • Kaum habe ich das geschrieben, lese ich in Roy Martinas Buch “Tiefseelentauchen” folgendes:

    “Wenn wir jemanden sehen, der in irgendeinem Bereich gut ist, dann erkennen wir oft die Leichtigkeit jenes Augenblickes, wie die Anmut und Geschmeidigkeit eines Turners, der ein Salto macht. Wir beneiden oft die Leichtigkeit, mit der jemand etwas tut, und tun dann alles, um nur selbst niemals so gut zu werden…”

    hahahahahaha :-)

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