Archiv für die Kategorie „Persönliches Wachstum“

Linktipp: Veränderung vs Transformation

Nils Koroschek hat einen sehr lesenswerten Artikel geschrieben, dem ich voll zustimme. Unbedingt lesen!!!

Veränderung und Transformation – ein wichtiger Unterschied

Die Welt als Spiegel

Als ich damit begann, Kindern das Trompetespielen beizubringen machte ich gelegentlich eine interessante Beobachtung. Kinder reagieren sehr schnell und feinfühlig auf ihre Lehrer. Wenn ich also schlecht gelaunt unterrichten ging, waren an diesem Tag “aus irgendwelchen Gründen” fast alle Kinder mies drauf. Na das fehlte mir gerade noch! Als ob die sich gegen mich verschworen hätten. Nun ja,  es dämmerte schon überdeutlich, dass ich der Verursacher dieser Verschwörung war…

Einige Jahre später dann hörte ich Cathy Madden in einem Workshop zum Thema “Gruppenunterricht” folgendes sagen:

“Who is the most important person in this room? -I am, of course.”

Zunächst fand ich das etwas merkwürdig bis arrogant, war ich doch der Ansicht, dass ein Lehrer für die Schüler da zu sein habe und somit die Schüler die wichtigsten Personen seien. Allerdings wurde schnell klar worum es ging:

  • je besser ein Lehrer mit sich selbst umgeht, desto besser kann er auf die Schüler eingehen
  • je besser es dem Lehrer geht, desto besser geht es den Schülern, desto leichter lernen sie
  • je besser es dem Lehrer geht, desto inspirierender wird der Unterricht sein
  • wenn ich also das Beste für meine Schüler will, muss ich zuerst dafür sorgen, dass ich in Topform bin

Auch das Gegenteil ist wahr: wenn ein Lehrer genervt oder gelangweilt ist, wird er entsprechende Schüler vorfinden. Das gilt natürlich nicht nur für Lehrer sondern auch für alle anderen Berufe/Situationen. Manchmal scheint es sogar, dass der Computer auf meine Launen reagiert und dann diverse kleinere Aussetzer zu haben scheint ;-)

Und jetzt habe ich in Rüdiger Dahlkes neuen Buch “Die Schicksalsgesetze” gelesen, dass die Welt ein Spiegel meines Inneren ist. Das ist an sich keine neue Erkenntnis, sowas liest man in vielen Ratgeberbüchern usw.

Wie er den Gedanken weiterführt ist allerdings sehr interessant. Er schreibt:

“Probleme entstehen, sobald wir den Spiegelcharakter der Welt verkennen und sie für objektiv und unabhängig von uns halten. [...] Wer morgens in den Spiegel schaut, würde allerdings kaum versuchen, sein griesgrämiges Gesicht im Ebenbild zu verschönern oder Mitesser dort auszudrücken. Kaum aber haben wir das Bad verlassen beginnen die Spiegelfechtereien.”

Geniale Metapher :-)

Neues ebook: Persönlichkeitsveränderung

Der Psychologe Roland Kopp-Wichmann hat ein lesenswertes ebook herausgebracht mit dem Titel “Handbuch Persönlichkeitsveränderung – Warum es nicht einfach ist seine Persönlichkeit zu verändern. Und wie es doch geht.”

Jetzt habe ich es fertig gelesen und kann es rundum empfehlen. Mir gefällt, dass es gegen den Trend geht, dass persönliche Veränderung kinderleicht sei und schnell gehe.

Denn das stimmt auch meiner Erfahrung nach einfach nicht. Und nein, das liegt nicht daran, dass ich einen Glaubenssatz hätte, demnach das schwer sei und das dann zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung wird. Viele Dinge lassen sich natürlich relativ leicht und schnell verändern.

Aber wenn es um die Perönlichkeit bzw. wirklich wichtige Themen geht, muss man in die Tiefe gehen. (Übrigens habe ich schon des öfteren auch hinter scheinbaren Kleinigkeiten “wichtige” und grosse Themen gefunden. So viel zum Thema “schnelle Veränderung”.) Das braucht persönlichen Einsatz, Zeit, Durchhaltevermögen und oft auch Mut unangenehme Dinge wirklich anzuschauen.

Und zwar aus verschiedenen Gründen, wie z.B. schlicht deswegen, weil im Gehirn etwas umgebaut werden muss, oder dass das perönliche Umfeld nicht mitspielen will, oder aber dass das Problem schon die Lösung für ein anderes Thema anderes darstellt, das man eigentlich lieber meiden möchte, oder…

In Kopp-Wichmanns ebook werden eine Vielzahl von weiteren Gründen und Modellen angeführt, so dass man wirklich verstehen kann was los ist. Und es werden Wege aufgezeigt, wie man dann weitergehen könnte um die gewünschte Veränderung zu schaffen.

“[...] die schlechte Nachricht ist, dass es offenbar keinen schnellen, leichten Weg gibt, sich an ein neues Verhalten anzugewöhnen.
Die gute Nachricht: mit genügend Ausdauer ist es zu schaffen. Sie müssen nur dranbleiben – und vor allem: anfangen.”

An dieser Stelle möchte ich nicht nur das ebook (9,90€) empfehlen, sondern gleich auch den Persönlichkeits-blog, den ich seit einiger Zeit regelmässig und mit grossem Gewinn lese.

Das Potential der Alexander-Technik

Auf der Seite von Pete Josephs gibt es zum Thema Alexander-Technik einige interessante Ideen. Z.B. diese hier:

Die Inhalte der Alexandertechnik sind durch Worte schwer zu erklären, denn das Wissen, welches vermittelt wird, ist nur zu einem kleinem Teil theoretischer Natur. Der überwiegende Teil ist Wissen durch körperliche Erfahrung z.B. wie man gestauchte Bandscheiben entlastet, welche Bewegungen den Rücken verlängern, statt ihn zu krümmen, oder wie man verspannte Schultermuskeln losläßt.

Die Prinzipien der Alexander-Technik sind von F.M.Alexander selbst in seinen Büchern recht klar beschrieben. Ich denke, die Schwierigkeit diese Technik durch Worte zu erklären liegt darin begründet, dass sich keine Sau für die pure Theorie interessiert! Was sehrwohl interessiert ist das persönliche Erleben von Veränderung, der persönliche Prozess durch den man geht, wenn man die Technik erlernt. Und auch wenn der Prozess selbst auf den beschriebenen Prinzipien beruht, so ist der Prozess selbst doch immer persönlich und damit individuell verschieden.

Während der eine sich über ein paar entspannte Muskelchen freut, ist der andere froh, endlich Stabilität im Körper zu erfahren. Und während der eine sich noch über entspannte Schultermuskeln freut, hat der nächste bereits entdeckt, dass das bereits wieder bedeutet den Körper in einzelne Teile zu “zerlegen” und die Erfahrung der entspannten Muskeln, sei sie noch so angenehm, ihn eigentlich daran hindert das Funktionieren des Systems “Mensch” ALS GANZES zu verstehen und zu erleben. Recht hat Pete Josephs: durch Worte schwer zu erklären.

Allerdings möchte ich noch deutlich sagen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte:

Wenn Sie die Alexander-technik lernen und anwenden wollen, MÜSSEN Sie die ihr zugrundeliegenden Prinzipien genau kennen und verstehen! Sie MÜSSEN sich intensiv sowohl theoretisch als auch praktisch mit den Prinzipien auseinandersetzen. Sonst machen Sie halt irgendwas, und es hilft Ihnen vielleicht sogar, aber ich persönlich bin davon überzeugt, dass erst das intensive theoretische und praktische Studium das volle Potential der Technik enthüllt.

Gibt es etwas Widersinnigeres?

Der Begründer der Alexander-Technik schrieb in seinem Buch Constructive Conscious Control of the Individual folgendes:

“Nehmen wir einmal an, jemand macht sich auf den Weg zu einem bestimmten Ort und kommt unterwegs an eine Strassenverzweigung. Da er sich nicht auskennt, wählt er den falschen Weg und verirrt sich. Er erkundigt sich nach dem richtigen Weg, worauf man ihm sagt, er müsse umkehren und wieder zurück gehen bis zu jener Strassenverzweigung und dort die andere Strasse nehmen, die ihn dann direkt an den von ihm gewünschten Ort führe. Was soll man davon halten, wen man erfährt, dass der Mann zwar an die Strassenverzweigung zurückging, dort aber wieder die alte Strasse nahm und sich erneut verirrte, weil er entschieden hatte, dass er es schliesslich besser wisse als derjenige, der ihm den Weg gewiesen hatte? Und was soll man dazu sagen, wenn man vernimmt , dass er dies nicht ein- oder zweimal, sondern immer wieder getan hat, und sich grosse Sorgen zu machen begann, weil er sich immer wieder verirrte und seinem Bestimmungsort nicht näher kam?”

Tja, so scheint es jedem zu gehen, der Gewohnheiten verändern will. “Ich weiss selbst, was gut für mich ist!” Schön und gut, aber warum geht’s dir denn dann nicht gut, wenn du das angeblich so genau weisst…?

Hin und wieder ist es notwendig, etwas zu tun, das gegen die Gewohnheit – und damit gegen das “sich-richtig-anfühlen” – geht. Das fühlt sich dann zunächst falsch an und die Versuchung lieber die gewohnten Pfade auszutreten ist doch nur zu verlockend. Wer das nicht weiss wird garantiert das Vertraute wählen. Aber selbst wenn man diesen Mechanismus kennt, ist die Wahrscheinlichkeit nahe 100% in diese Falle zu tappen.

Lustig, nicht? ;-)

Die Lösung der Paradoxons

So lautet eine Überschrift auf den Seiten des Weiss Institutes. Weiter steht da:

“Das Paradoxe ist, dass je mehr wir versuchen, höhere Leistungen in kürzerer Zeit zu erringen, wobei wir Überspannung und Angst ignorieren, wir umso mehr unser wahres Leistungspotential limitieren.”

Wikipedia sagt dazu folgendes:

Ein Paradoxon ist ein scheinbarer oder tatsächlich unauflösbarer, unerwarteter Widerspruch. (wikipedia)

Und zunächst scheint es für viele so zu sein, dass das ein tatsächlicher Widerspruch ist: Je mehr ich mich anstrenge, desto weniger komme ich vorwärts. Das haben viele schon mal erlebt.

Wie kann das kommen?

Die einfachste Antwort, die ich finden konnte war die, dass wir unsere Energie in die falschen Bahnen leiten. In Bahnen also, die nicht mit unserem bewusst gewählten Ziel in Einklang stehen. So gesehen sind, die ‘Probleme’ die entstehen schlicht Hinweise darauf, dass wir möglicherweise unbewusst noch ein anderes Ziel verfolgen und die Energie nicht dahin fliesst, wohin wir sie eigentlich fliessen lassen wollen. So gesehen sind diese ‘Probleme’ sehr nützlich ;-)

Es gibt kein Paradoxon!

Schon ist klar, dass da niemals ein Paradoxon gewesen ist. Wir hatten einfach nicht genügend KLARHEIT.

Die Alexander-Technik bietet einen positiven Weg, unsere physischen Gewohnheiten und Einstellungen zu verbessern.

Und da das Modell der Alexander-Technik ja als einen der zentralen Punkte die Idee von Ganzheitlichkeit hat, würde ich das Wort ‘physisch’ einfach weglassen.

Meiner Erfahrung nach zeigt sich Ganzheitlichkeit auch gerade dadurch, dass durch die Wahrnehmung des Körpers erst erfahrbar wird, welchen unbewussten geistigen Konzepte wir fröhnen. Dann haben wir die Möglichkeit und die Wahl(!) etwas zu verändern, noch bevor wir wieder mal ein ‘Paradoxon’ entdeckt zu haben glauben.

Bewertung

Heike Thormann hat auf in ihrem neuen blog einen Artikel mit dem Titel “Ich nehm das jetzt persönlich…” geschrieben. Darin eine Liste mit möglichen Gründen, warum jemand etwas persönlich nimmt, was doch eigentlich sachlich gemeint war. Zum letzten Punkt “Menschenbild” möchte ich hier ein paar Anmerkungen machen.

Thormann schreibt:

“Und haben Sie bedacht, dass manchmal auch Ihr Menschenbild mit bestimmt, ob Sie etwas persönlich nehmen? Das heißt, wenn Sie zum Beispiel ein eher negatives Menschenbild haben, werden Sie den anderen eher verdächtigen, Ihnen Übles zu wollen, als bei einem neutralen oder positiven Menschenbild.”

Ich litt ja viele Jahre lang unter heftigem Lampenfieber und eine entscheidende Wendung war, dass ich erkannte, dass es darum geht, dass ich bewertet werde. Damit stehe ich nicht alleine, denn bei vielen Studien wird “Angst vor Bewertung” als Hauptursache für Lampenfieber genannt.

Dann wurde mir mal die Frage gestellt: “Bewertest du eigentlich auch andere?”

Wow, das hat getroffen.

Damals ist mir klar geworden, dass ich als Zuhörer wirklich gnadenlos kritisch war. Die kleinste Unstimmigkeit und schon fand ich die ganze Aufführung so richtig schlecht. Als mir das klar geworden ist war somit auch der Weg vorgezeichnet, den ich zu gehen hätte, wollte ich meine eigene Auftrittsangst loswerden.

Denn nach meiner inneren Logik war es selbstverständlich, dass jeder einzelne meiner Zuhörer genau so kritisch sein musste wie ich. Es hat JAHRE gedauert, bis ich es geschafft habe, ein Konzert zu hören ohne zu bewerten und mich einfach mit der Musik mitgehen zu lassen. Hat es geholfen mein Lampenfieber loszuwerden? JA KLAR!

Nach meiner Beobachtung entstehen viele viele Probleme einfach aus einer groben Fehleinschätzung der Situation. Wenn ich glaube, dass da ein feindliches Publikum sitzt, wird mein Körper, wird mein ganzes Selbst darauf reagieren und entsprechende Symptome produzieren. Diesen Gedanken kann ich nutzen um in praktisch jedem Symptom eine Botschaft zu entdecken, dass da z.B. etwas mit meiner Einschätzung der Situation nicht ganz ok ist und das dann gezielt hinterfragen und so zu anderen Ergebnissen zu kommen.

Körper und Sprache

Ich habe einen spannenden Vortrag von Dr. Rüdiger Dahlke entdeckt mit dem Titel “Krankheit als Sprache der Seele”. In diesem zeigt Dahlke Zusammenhänge zwischen unserer Sprache und unserem Körper auf. Uns ist oft gar nicht bewusst wie “körperlich” unsere Sprache eigentlich ist. Wer denkt denn z.B. bei dem Wort hartnäckig an einen harten (verspannten) Nacken??

Fazit: sehr aufschlussreich. Unbedingt ansehen.

Hier ist schon mal Teil eins: Diesen Beitrag weiterlesen »

Wollen Sie mehr gute Gefühle?

Die Therapeuten Hans-Peter Zimmermann und Peter Kleylein unterhalten sich in diesem Video über das Thema “gute Gefühle”.  Besonders spannend fand ich Kleyleins Pendel-Metapher:

Ein Pendel schlägt ja bekanntlich in zwei Richtungen aus. Nehmen wir an auf der einen Seite sind positive Gefühle und auf der anderen negative Gefühle. Wenn ich jetzt immer die negativen ausblende, dann wird auch der Auschlag auf der positiven Seite nur mickrig sein. Blöd, gell? Hier ist erst mal das Video: Diesen Beitrag weiterlesen »

Wie Werte unser Leben bestimmen

Werte-KompassWerte sind Vorstellungen über Eigenschaften (Qualitäten), die Dingen, Ideen, Beziehungen u. a. m. von Einzelnen (sozialen Akteuren) oder von sozialen Gruppen von Menschen oder von einer Gesellschaft beigelegt werden, und die den Wertenden wichtig und wünschenswert sind.
(Quelle: wikipedia.de)

Werte sind wertvoll – aber welchen Werten dienen Sie? An welchen Werten richten Sie Ihr Leben aus?

Werte werden als Orientierungs- und Entscheidungshilfen immer wichtiger. Es gibt heute keine für alle verbindlichen Werte mehr. Das kann man gut oder schlecht finden. Aber das will ich hier nicht diskutieren.

Jeder orientiert sich an Werten, bewussten und unbewussten. Da ist es doch eine gute Idee einmal genau hinzuschauen, welche Werte mir persönlich wichtig und wert-voll sind.

Welche Werte sind Ihnen wirklich wichtig?

Norbert Glaab bietet auf seiner website eine nützliche Wertesammlung und einen Wertechecker an, mit dem Sie ganz einfach ihre wichtigsten Werte ermitteln können. Einfach mal anschauen und ausprobieren, ist sehr interessant…

…aus meiner Sicht aber nicht vollständig, wenn man sich auf “positive” Werte beschränkt. Michael Fortwängler beschreibt auf “art-of-changing”, die spannende Idee, den (positiven) Werten “Schatten-Werte” gegenüber zu stellen:

“Der Schatten ist der nicht in Besitz genommene Teil unseres Selbst, den wir nicht ansehen wollen, weil wir vor ihm Angst haben, oder weil wir nicht wissen, wie wir mit ihm umgehen sollen, oder weil er unseren eigentlichen Werten zutiefst zuwider läuft.”

Ja klar. Jeder rühmt sich gerne der “heroischen” Werte wie Akzeptanz, Großherzigkeit, Verbindlichkeit, usw. denen er angeblich dient. Ich selbst konnte in einer Serie von Coaching-Sitzungen mit Fortwängler die fundamentale Bedeutung erkennen, die Werte, ABER AUCH Schattenwerte auf mein Leben hatten/haben. Er schreibt hierzu weiter:

“Allen menschlichen Wesen sind solche Tendenzen wie Gier, Neid, Rachsucht, Eifersucht, Zügellosigkeit, Faulheit usw. bekannt, um nur einige der „Klassiker“ zu benennen. Da diese Schatten-Werte unser Leben ebenso regieren können wie unsere wahren Werte – vor allem dann, wenn sie weitgehend unbewußt bleiben oder verleugnet werden – ist es wichtig, Bewusstsein für deren Existenz zu schaffen. Wenn wir diese dunklen Tendenzen ans Licht holen, können wir mit ihnen arbeiten und umgehen. Sie verlieren dadurch ihre Macht über uns.”

Dazu fällt mir noch folgender Satz von David Gorman ein, der seit einigen Wochen soetwas wie ein Leitfaden für mich geworden ist:

* Freedom is to know and be yourself

Freiheit ist dich selbst zu kennen und du selbst zu sein

Mir wird gerade klar, dass hier wohl auch die Reihenfolge der Worte anscheinend nicht zufällig ist:

  • dich selbst kennen
  • du selbst sein

Auch wenn das eng verwoben ist, so scheint es mir momentan doch so zu sein, dass das “Ich selbst sein.” auf das “Mich selbst kennen” folgt.

Und ein wichtiger Teil des “Erkenne dich selbst” sind die Schattenwerte. Gehen Sie doch einfach nochmal zum Wertechecker und ermitteln Sie dann Ihre Schattenwerte. Ich bin mir sicher, dass da einige lohnenswerte Entdeckungen auf Sie warten.

Copyright Bild ganz oben: ©Norbert Lorenz / PIXELIO

Stress kostet…

Gerade lese ich in den yahoo!-Nachrichten, dass das Phänomen “Stress” ziemlich verbreitet ist. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse empfinden 80% der Deutschen ihr Leben als stressig, 30% haben Dauerstress und 20% haben deshalb ernsthaft gesundheitliche Probleme.

Zur Lösung des Problems sehe ich zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze:

1. Symptombekämpfung, also Entspannungstechniken, Ausdauersport, Wellness, Meditation, Urlaub nehmen, Medikamente, usw. Das heisst ich reagiere permanent mit Stress und schaue dann wie ich das Symptom “Stress” (das mir sagt dass etwas nicht) stimmt loswerden oder mildern kann. Das heisst, ich handle so, als sei der Stress das Problem. Ich persönlich habe keine Ahnung was das bringen soll. Vielleicht kann mir das ja jemand beantworten?

2. Sich mit der Frage auseinandersetzen: “Wie konnte es dazu kommen, dass ich auf eine Situation mit Stress reagiere?” und dann entsprechend zu handeln. Falls ich zu dem Schluss kommen würde, dass die Ursachen im Aussen liegen (Job, Lärm, …) kann ich versuchen da etwas zu verändern und dann überprüfen ob’s geholfen hat. Oder ich komme zu dem Schluss, dass es an meiner Reaktion auf die “stressige” Situation liegt. Dann würde ich mich weiter Fragen, was genau den Stress auslöst, warum ich so darauf reagiere, wie ich die Situation interpretiere und ob es nicht dienlichere Interpretationen gibt, warum der Kollege, der den gleichen Job macht immer so relaxed ist , was der anders macht als ich usw

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Diese grundsätzliche Entscheidung, in welche der beiden Richtungen man gehen will, muss jeder selbst für sich treffen. Ich persönlich glaube nicht, dass beide gleichzeitig funktionieren. Wie seht ihr das?

Was bedeutet “ich selbst sein”?

Und wieder mal habe ich bei Frank Obels ein interessantes Video gefunden:

Masquerade from Aziz K. on Vimeo.

In Wikipedia steht folgendes:

Die Persona bezeichnete ursprünglich eine im griechischen Theater von den Schauspielern verwendete Maske, die die Rolle typisierte und als Schallverstärker benutzt wurde. Der Name ist abgeleitet aus dem Lateinischen (personare = hindurchtönen), und daraus wiederum abgeleitet ist der Begriff Person.

Ist es nicht so, dass wir IMMER Rollen spielen? Das ist doch auch sinnvoll, oder? Es ist allerdings wichtig, sich bewusst zu sein welche Rolle man gerade spielt und was noch wichtiger ist: man muss jederzeit damit auch wieder aufhören können.

Angenommen ich habe mich über irgend etwas geärgert. Genau in dem Moment kommt einer meiner Schüler zu seiner Stunde. Soll ich etwa “ich selbst” sein und meine Laune mit in den Unterricht tragen oder gar an ihm auslassen? “So bin ich halt. Im Moment bin ich sauer.”

Blödsinn, oder? Da überwiegt eindeutig mein Wunsch meinem Schüler so gut wie möglich zu dienen. Meine Strategie ist es, in die Lehrerrolle zu gehen (die ich mir sehr genau überlegt habe, was da dazu gehört und was nicht, und die sich ständig weiterentwickelt).

Das heisst nicht, dass der Ärger weg wäre. Er ist allerdings für den gewählten Zeitraum weeeeeeeeeit im Hintergrund, weil mir jetzt andere Dinge wichtiger sind.

Das heisst auch nicht, dass das unecht wäre. Und an der Stelle freue ich mich, dass der Wortursprung das auch illustriert: per-sonare = hindurch-schallen, d.h. mein “echtes Selbst” schallt immernoch hindurch!

DANN ist es aber wichtig den Ärger möglichst zeitnah anzuschauen, damit da kein böses Verdrängen passiert ;-)

So gesehen sind nicht die Masken das Problem, sondern der mehr oder weniger intelligente Umgang damit.

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Bleibt die Frage offen, ob das “ich selbst sein” nicht auch eine Maske sein könnte…

Die Anatomie der Ganzheit

gormanAm Wochenende war David Gorman bei mir in Savonlinna (Finnland) zu Gast und hat den dreitägigen Workshop The Anatomy Of Wholeness™ gegeben.

Vor einiger Zeit bin ich auf seine website gestossen und habe dort tonnenweise spannende Artikel gefunden und mir ebooks runtergeladen und geradezu verschlungen. Einen dieser Artikel habe ich dann sogar übersetzt.

Daraufhin wollte ich Gormans “LearningMethods” gerne live kennenlernen. Es wäre mir allerdings zu aufwendig gewesen dafür um die halbe Welt zu reisen und so habe ich ihn halt einfach hierher eingeladen.

Es war der Hammer!

Ich habe selten einen so guten Workshop erlebt. :-)

Ich habe unglaublich viel gelernt und was noch viel wichtiger ist: Ich habe massenhaft spannende Fragen, die ich erforschen will, Fragen, die mich wirklich brennend interessieren!!! :-)

Der ganze Workshop drehte sich im Grunde um folgende Frage:

Sind wir Lebewesen, deren Natur es ist ganz zu sein und als Ganzheit zu funktionieren? Sind wir perfekt konstruiert und können demnach auch perfekt funktionieren?

ODER

Sind wir nicht ganz, nicht ganzheitlich? Sind wir nicht perfekt konstruiert (was quasi zwangsläufig zu Problemen führen muss)?

Spannend, nicht wahr? Das ist eine sehr grundlegende Frage, die man nicht einfach mal so beantworten sollte, sondern sich wirklich sehr intensiv damit ausseinandersetzen, weil die Antwort sehr weitreichende Konsequenzen hat.

Sie bestimmt beispielsweise, wie wir bei Problemen jeglicher Art vorgehen:

Wenn wir annehmen, dass die erste Alternativen wahr ist, dann würde das z.B. bedeuten, dass, wenn Probleme auftreten, dieses perfekte, natürliche System in irgend einer Weise gestört wird. Möglicherweise sind wir selbst es, die das System stören und uns somit selbst im Wege stehen. Die Vorgehensweise würde dann wahrscheinlich sein, herauszufinden, WARUM und WIE wir uns stören und diese Ursache schliesslich beheben. Problem gelöst.

Wenn die zweite Alternative wahr ist, also dass unsere Struktur und unser Funktionieren nicht gut genug für die heutige zivilisierte Welt geeignet ist, dann hätte das z.B. bei Rückenproblemen andere Konsequenzen bei der Vorgehensweise. Dann müssten wir dem System in irgend einer Weise von aussen oder innen helfen, in jedem Fall dem nicht-perfekten System etwas hinzufügen, korrigieren, koordinieren o.ä.

Wie stehe ich dazu?

Ich habe in den letzen Jahren und auch letztes Wochenende viele Erfahrungen gemacht, die mich dahin gebracht haben die erste Alternative für wahr zu halten.

So dachte ich zumindest.

Denn wenn ich ehrlich bin, dann fällt mir auf, dass ich an vielen Stellen etwas nachhelfe, indem ich z.B. hier und da ein paar Muskeln loslasse, wenn ich merke dass ich da etwas angespannt bin.

Wenn ich WIRKLICH und vollständig überzeugt wäre, dass ich ganz bin, und die menschliche Konstruktion perfekt ist, dann würde ich meiner “Koordination” nicht helfen wollen, sondern darauf vertrauen, dass die angeborenen Koordinationsmechanismen in jedem Moment die bestmögliche Koordination hervorbringen.

Dann würde ich in micht etwa Folgendes fragen: Wie konnte es dazu kommen, dass die verspannt sind? Wie konnte es dazu kommen, dass ich die Schulter überhaupt als isolierten Teil von mir wahrnehme, also nicht ganz bin? Was habe ich getan, gedacht, was war meine Intention, dass mein Körper mit übermässiger Spannung reagiert?

Das habe ich jetzt vor

Ich werde eine Reihe von Experimenten durchführen die mir nachvollziehbare Beweise bringen, ob Alternative 1 oder 2 wahr ist. Dazu habe ich mir folgendes überlegt: ich habe in meinem Alltag eine Reihe von Sitationen, in denen ich mich meistens unwohl fühle und etwas angespannt bin. Meistens tue ich etwas dagegen. Feinste Ausrichtung des Körpers dazu missbraucht, ein Symptom mit “gutem Gebrauch” zu überdecken ;-)

Das werde ich bleiben lassen und stattdessen erforschen,

  • welche Symptome genau ich wahrnehme
  • wie genau ich diese Situationen sehe, was meine Intentionen sind usw.

Dann werde ich die Sichtweisen hinterfragen um herauszufinden, ob darin irgend etwas ist, was meinen Körper veranlassen könnte aus dem Zustand von Gleichgewicht und Ganzheit herauszukommen und somit diese Symptome zu produzieren. Diese Punkte werde ich dann mit bestimmten Selbstcoachingtechniken verändern und dann…

…dann werde ich gar nichts tun! Und nach ein paar Tagen oder Wochen nachschauen, ob die Symptome weg sind oder weniger sind oder ob eigentlich alles beim alten geblieben ist.

Falls die Symptome weniger sind wäre das für mich ein hinreichender Beweis, dass mein System sich von selbst in diesen Situationen spitzenmässig koordinieren kann, wenn ich meine Einstellung verändere.

Falls die Symptome nicht weniger sind, gibt es drei Möglichkeiten:

  • ich habe nicht die Ursache gefunden die das Problem verursacht, sondern habe an irgendwelchen Nebensächlichkeiten gearbeitet
  • ich habe zwar die Ursache gefunden, sie aber nicht wirklich beseitigt
  • Alternative zwei ist wahr und der menschliche Organismus braucht noch ein paar hunderttausend Jahre Evolution ;-)

::

So jetzt werde ich mich noch ein Stündchen in die traumhafte Natur hier um die Ecke begeben und über die vielen Fragen nachdenken, die der Workshop aufgeworfen hat.

Essenz des Zielstrebens

ziel-erreichenSo, jetzt habe ich es endlich geschafft David Gormans Artikel “The rounder we go, the stucker we get” ins Deutsche zu übersetzen. War ein gutes Stück Arbeit…

Vielen Dank an dieser Stelle noch an die Alexander-Technik Lehrerin Joanna-Maria Otto aus Freiburg, die die Übersetzung Korrektur gelesen hat.

Gormans hochinteressante LearningMethods-Seite ist zumindest in Alexander-Kreisen schon längst kein Geheimtip mehr. Auf der Seite finden Sie sehr viele, sehr gute Artikel und ebooks (im weitesten Sinne zum Thema Alexander-Technik / persönliches Wachstum) zum lesen oder downloaden. Und einen dieser Artikel, der mir besonders gut gefallen hat, habe ich jetzt halt mal übersetzt (man gönnt sich ja sonst nichts ;-) ) und Gorman bietet ihn ab sofort auf seiner website zum lesen an.

Und darum geht’s:

Gorman beschreibt als erstes, wie sich Gewohnheiten bilden und wie daraus in der Regel ein regelrechter Teufelskreis wird. Ist es erst einmal so weit, nützen weder Symptombekämpfung (wann nützt das schon?), noch Ursachenbekämpfung mehr. Und warum?

Weil diese Gewohnheiten sehr rafiniert konstruiert sind. Sie verleiten nämlich permanent zum sogenannten Zielsteben. Was das bedeutet? Ganz einfach. Ich akzeptiere den jetzigen Zustand nicht und schliesse daraus reflexartig, dass

  • an meinen Zustand (oder gar an mir?) etwas falsch ist
  • ich etwas ‘tun’ muss, um das alles in Ordnung zu bringen
  • ich dieses Ziel offensichtlich nicht jetzt, sondern nur in der Zukunft erreichen kann
  • ein bestimmter Teil von mir weiss, was richtig oder falsch ist und somit einen oder mehrere andere Teile reparieren kann oder muss
  • ich überhaupt aus mehreren Teilen bestehe(!), und dass diese Teile einer Koordination bedürfen (Gegenteil von Ganzheit/Einheit)

Tja, wenn ich also etwas ‘verbessern’ will, werde ich automatisch von den eben genannten Prämissen ausgehen. Wohin das führt wissen wir ja… Ein ewiger Kreislauf. Mal ist dies verkehrt, mal jenes, mal tut der Rücken weh, mal bin ich ‘im Stress’ usw.

(kleine Anmerkung: ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass wir von Krankheiten (Plural) und Gesundheit (Singular) sprechen, niemals aber von Gesundheiten (Plural)? Ich finde das sehr spannend, denn das untersteicht ja wieder den Gedanken von Einheit/Ganzheit. Könnten wir also sagen Ganz = Gesund? Falls ein Etymologe unter den Lesern ist, die Geschichte des Wortes “gesund” würde mich doch sehr interessieren…)

Raus aus dem Teufelskreis!

Wie also kann ich aus dem Teufelskreis aussteigen? Tja, akzeptiere halt einfach alles so wie es jetzt eben ist, und du erreichst dein Ziel durch nicht-tun. Ganz toll! Das kennen wir ja schon spätestens seit Eckhard Tolles “JETZT!-Buch”. Und schon bekommt das, was so harmlos anfing, eine spirituelle Dimension :-) Bedingungslos im Jetzt leben… Aber wie erreichen wir das?

Und genau an der Stelle bin ich jetzt einen grossen Schritt weiter gekommen. -HA! Und genau da haben wir es doch schon wieder. Haben Sie es auch bemerkt? Ich glaube also auch, dass ich einen Schritt weitergekommen bin. Verstehen Sie? Das ist doch schon wieder genau das Konzept, nachdem ich nur in der Zukunft etwas erreichen kann (s.o.). Tja, reingefallen. Ich werde also auf diesem blog hin und wieder berichten, was ich Neues dazu gelernt habe – hoppla, schon wieder reingefallen ;-) … Spass beiseite, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, klicken Sie unten auf den link und lesen Sie Gormans Artikel.

Das habe ich von dem Artikel gelernt:

Wenn man sich mit dem Konzept des Zielstrebens auseinandersetzt, so ist man leicht verleitet, das Ziel im Aussen zu suchen. Ich will ja schliesslich dies oder jenes erreichen, beispielsweise diesen Artikel schreiben usw. Innehalten würde in dem Fall bedeuten nicht blind auf mein Ziel loszustürmen, sondern auch die Mittel zu bedenken, mit denen ich mein Ziel zu erreichen gedenke.

Durch die Lektüre von Gormans Artikel bin ich jetzt so weit behaupten zu wollen, dass jedes Zielstreben in seiner Essenz bedeutet, dass ich den jetzigen Moment (noch) nicht akzeptiere und mein Glück in einem zukünftigen Moment erhoffe. Dabei ist es völlig wurscht, welches äussere Ziel ich verfolge. Ich bin unzufrieden mit dem was jetzt ist, will also davon weg und gleichzeitig hin zu dem, was in der Zukunft auf mich wartet.

Im NLP gibt es das Modell der Hin-zu oder Weg-von Motivation. Also ich will entweder von einem Zustand weg, den ich nicht akzepitere (weg-von), oder ich freue mich auf einen besseren Zustand in der Zukunft (hin-zu). Das ist definitiv ein Modell von Motivation, das meinem Erleben von Motivation sehr sehr nahe kommt. Ich denke, dass Fortschitt oder persönliches Wachstum immer entweder auf einer gewissen Unzufriedenheit oder auf einer Vision, oder auf beidem gründen. Das Problem mit dem Zielstreben ist jedoch, dass wir aus der Unzufriedenheit oder Vision ein “muss” machen. “Ich muss hier weg um glücklich zu sein” oder “Ich muss da hin, damit ich glücklich bin.”

So, und jetzt lehne ich mich noch etwas aus dem Fenster und sage folgendes: worum es F.M. Alexander bei seinem “Mittel-wodurch”-Konzept in der Essenz ging, ist schlicht die vollständige Akzeptanz dessen was jetzt ist, um auf dieser Grundlage wählen zu können (Wahlfreiheit) wohin die Reise gehen soll und wie (Mittel-wodurch) wir Reisen wollen.

Fazit: unbedingt lesen!

Hier ist der direkte link zum Artikel

P.S. David Gorman ist übrigens vom 15.-17.Mai 2009 bei mir hier in Savonlinna und hält den Workshop “The Anatomy of Wholeness™ — Making sense of our amazing human system“. Falls Sie an dem Wochenende noch nichts vorhaben, können Sie ja einen Kurztripp nach Finnland machen ;-) Das lohnt sich übrigens nicht nur wegen des Workshops, sondern auch wegen der traumhaft schönen Natur:

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Copyright Bild ganz oben: ©El-Fausto / PIXELIO

Prävention

In Michael Schürks “Alexander-Technik-Blog” habe ich folgenden Vortrag von Dr. Spitzbart mit dem Titel “Präventive Medizin” entdeckt:

Ich hatte Thema “Spüren” schon mal kurz angedeutet. Dr. Spitzbart verdeutlicht das Thema sehr anschaulich, indem er sagt, dass man 70% Organfunktion verlieren kann und man selbst spürt nichts davon. Prävention wäre demnach, seinen Verstand einzuschalten, der einem möglicherweise sagt, dass Rauchen tötet, so dass ein etwaiger Abwärtstrend gestoppt oder zumindest gebremst werden kann:

prävention

Ist das nicht verrückt? Muss man sich etwa auf seinen Verstand verlassen um erkennen zu können, was einem gut tut und was nicht? Wie kommt es, dass Dinge, die einem ganz offensichtlich schaden, sich subjektiv gut anfühlen? Wie kann man es schaffen, dass das Gefühl wieder zuverlässig wird?

Ich denke, es ist genau diese Trennung von “ich denke so und so darüber” und “das fühlt sich so und so an”. Wieso diese Trennung? Ich spüre etwas und ich denke und beides zusammen (und noch einiges mehr) ergibt ein Gesamtbild. Wenn ich mich aber nur auf mein Gefühl verlasse, oder nur auf meinen Verstand, dann klammere ich womöglich wichtige Informationen einfach aus und erhöhe damit die Wahrscheinlichkeit von Fehleinschätzungen.

Vernünftig wäre es also, alle verfügbaren Informationsquellen zu nutzen und dann eine bewusste Entscheidung(!) zu treffen.

Ich freue mich auf Kommentare :-)

Herzlich Willkommen!
Daniel Mihajlovic
Mein Name ist Daniel Mihajlovic.

Ich wünsche Ihnen viel Spass auf meinem Alexander-technik-blog.

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