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Alexander-Technik (5/8)

Prinzip 4: Indirektes Vorgehen – Prinzip 5: Ziele-Mittel

Frank Pierce Jones gibt in seinem Buch Freedom to Change: Development and Science of the Alexander Technique das folgende Beispiel der Affenfalle:

In einer Flasche ist eine Nuss, die der Affe haben will. Er greift hinein, nimmt die Nuss und … steckt fest. Er will (und kann) die Nuss nicht wieder loslassen und ist somit gefangen, weil seine Hand zusammen mit der Nuss nicht mehr durch den Flaschenhals passt.

Aufgabe: Welche anderen Möglichkeiten hätte der Affe gehabt? Bitte machen Sie eine Liste (jetzt).

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Haben Sie eine oder mehrere Lösungen gefunden? War ja nicht wirklich schwer, oder?

Was aber ist der Unterschied zwischen Ihrer Vorgehensweise und der Vorgehensweise des Affen? Sie haben, im Gegensatz zum Affen, ein indirektes Vorgehen gewählt. Das bedeutet, dass Sie die Situation analysiert haben, ihr Ziel definiert und dann ihre Intelligenz und Kreativität benutzt haben, um die bestmöglichen Mittel zufinden, wodurch Sie ihr Ziel erreichen können.

Eine indirekte Vorgehensweise hat gegenüber der direkten folgende Vorteile:

  • Sie können aufgrund der Simulation in ihrem Kopf die Wirkungen ihres Handelns abschätzen.
  • Ihnen ist bewusst was Sie warum, wie tun. Deshalb werden Sie erfolgreich sein.
  • Die Klarheit in Ihrem Denken wird in eine klare, zielgerichtete Handlung münden.
  • Sie können ihr Vorhaben deshalb wirkungsvoll in die Tat umsetzen.
  • Sie haben eine größere Kontrolle, da Sie sich der Mittel bewusst sind.
  • Sie haben – im Gegensatz zum automatischen, direkten Vorgehen – eine Wahlmöglichkeit.
  • Die indirekte Vorgehensweise zeitsparender und effektiver.

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