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	<title>Leichtigkeit lernen! &#187; Gebrauch des Selbst</title>
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	<description>Mit mehr Leichtigkeit durchs Leben gehen.</description>
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		<title>Alexander-Technik (3/8)</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 06:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mihajlovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alexander-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Funktion]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrauch des Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Koordination]]></category>
		<category><![CDATA[Körpergebrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Prinzip 2: Gebrauch &#8211; Funktion In der Alexander-Technik unterscheiden wir zwischen Gebrauch und Funktion. Ich habe einen kleinen Schraubenzieher, mit dem ich hin und wieder die Schrauben meiner Brille festziehe. Stellen Sie sich vor, ich würde ihn verwenden um ein Regal zusammenzubauen. Das kennt man ja, oder? Die Dinger passen nie so richtig zusammen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Prinzip 2: Gebrauch &#8211; Funktion</h2>
<p>In der Alexander-Technik unterscheiden wir zwischen Gebrauch und Funktion.</p>
<p>Ich habe einen kleinen Schraubenzieher, mit dem ich hin und wieder die Schrauben meiner Brille festziehe. Stellen Sie sich vor, ich würde ihn verwenden um ein Regal zusammenzubauen. Das kennt man ja, oder? Die Dinger passen nie so richtig zusammen und alles klemmt irgendwie. Mit meinem kleinen Schraubenzieher wäre das nicht nur unglaublich ineffektiv bzw. unmöglich, sondern wahrscheinlich würde ich den Schraubenzieher &#8211; und das Regal &#8211; auch noch kaputt machen.</p>
<p>Andererseits habe ich viele Möglichkeiten, wie ich die Schrauben meiner Brille festziehen kann. Ich kann das mit einem Kraftakt wie beim Bodybuilding tun, oder ich kann ganz fein arbeiten.</p>
<p>Daraus folgt, dass es sinnvoll ist</p>
<ul>
<li> den Verwendungszweck zu beachten und</li>
<li>die Art der Verwendung passend zu wählen, wenn das Werkzeug optimal und auch langfristig funktionieren soll.</li>
</ul>
<p>Genau diesen Zusammenhang zwischen Gebrauch und Funktion beachtet die Alexander-Technik.</p>
<p>Also wenn ich es <em>für das Falsche</em> gebrauche funktioniert es nicht gut und<br />
wenn ich es <em>falsch </em>gebrauche funktioniert es auch nicht gut. Alles klar? <img src='http://www.leichtigkeitlernen.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein klassisches Beispiel hierfür, in Bezug auf den Körpergebrauch, ist das Aufheben eines Gegenstandes vom Boden:</p>
<p>Es gibt viele verschiedene Arten, einen Gegenstand aufzuheben. Die Art die der Körperkonstruktion entspricht geht so: Hüft-, Knie- und Fußgelenke beugen um so nach unten und wieder zurück zu kommen. Das war&#8217;s. Diese Art die Beine zu gebrauchen ist die effektivste Art und deswegen funktioniert sie am besten. Wenn ich unten bin kann ich die kräftigen Beinmuskeln verwenden um etwas schweres aufzuheben, anstatt die verhältnismäßig feinen Rückenstrecker zu bemühen und einen Bandscheibenvorfall vorzuprogrammieren.</p>
<p>Diesen Teil der Aktivität „Gegenstand aufheben“ nenne ich den spezifischen Gebrauch in einer Tätigkeit.</p>
<p>Dem voran geht der allgemeine Gebrauch des Selbst. Was das ist?<br />
Das ist das Spezialgebiet der Alexander-Technik.</p>
<p>Die Fragestellung lautet:<br />
<em>Wie ist meine allgemeine Koordination, und wie kann ich die bestmögliche finden?</em></p>
<p>Die Vorgehensweise in der Alexander-Technik ist es, die optimale Relation zwischen Kopf und Körper zu initiieren, damit das ganze System sich optimal koordinieren kann – genannt primary control. Das beinhaltet also Denken und Bewegung, ist also ganzheitlich. Eine so optimierte allgemeine Koordination hat einen positiven Einfluss auf alle anderen spezifischen Tätigkeiten.</p>
<p><a href="http://www.leichtigkeitlernen.com/index.php/2009/02/alexander-technik-primary-control/">Hier geht&#8217;s weiter</a></p>
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